In der Schweiz werden jährlich rund 17 Milliarden Stunden Arbeit geleistet. Fast 8 Milliarden Stunden beträgt die bezahlte Erwerbsarbeit. Über 9 Milliarden Stunden Arbeit erfolgen unbezahlt. 7 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit leisten wir in Familie und Haushalt und 1, 5 Milliarden Stunden für Care-Arbeit im privaten Umfeld. Gemeinnützige unbezahlte Arbeit jenseits des privaten Umfelds leisten wir entweder als formelle Freiwilligenarbeit in Vereinen und Organisationen (220 Mio. Stunden pro Jahr) oder als informelle Freiwilligenarbeit vorwiegend in der Nachbarschaft (450 Mio. Stunden pro Jahr). Damit die Freiwilligenarbeit in der Schweiz gezielt gefördert werden kann, ist Grundlagenforschung unerlässlich. Die SGG hat seit 2003 rund 30 Forschungsprojekte von Hochschulen in allen Landesteilen begleitet, mitfinanziert und teilweise im Seismo-Verlag publiziert. Die SGG fördert die Erforschung von Freiwilligenarbeit in der Schweiz auf folgende Weise:

  • Erarbeitung des Freiwilligen-Monitors Schweiz(2007, 2010, 2016, 2020)
  • Beauftragung von quantitativen und qualitativen Analysen, bei denen die Daten des Freiwilligen-Monitors sowie weitere Daten verwendet werden können
  • Diffusion von Freiwilligenforschung an der jährlichen Freiwilligen-Tagung, auf mehreren Webseiten, in E-Books und anderen Publikationsformen beim Seismo-Verlag sowie in Social Media

Die SGG wird bei der Förderung von Freiwilligenforschung von der Kommission Forschung Freiwilligkeit (KFF) unterstützt. Dieser gehören folgende Personen aus Wissenschaft und Praxis an:

  • Farago Peter, em. Direktor FORS, KFF-Präsident, Zürich
  • Behringer Jeannette, Zürich
  • Cattacin Sandro, Uni Genf
  • Hürzeler, Cornelia, SGG-Vorstands-Mitglied, Zürich
  • Lamprecht Markus, Zürich
  • Niederberger Lukas, Geschäftsleiter SGG
  • Schöbi Nicole, Bundesamt für Statistik, Neuchâtel
  • Solcà Paola, SUSPI, Manno
  • Staerklé Christian, Uni Lausanne
  • Surdez Muriel, Uni Fribourg

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Freiwilligenorganisationen, Stiftungen, NGOs, Berufsverbände, Unternehmen, Gemeinden und Kantone können Partner des Freiwilligenmonitors werden. Hier erfahren Sie mehr.