Mithra Akhbari

Ko-Präsidentin Institut Neue Schweiz (INES)

Mithra Akhbari

Ko-Präsidentin Institut Neue Schweiz (INES)

"Das Institut Neue Schweiz (INES) setzt sich kritisch mit dem Narrativ und dem Zusammenleben in der Schweizer Einwanderungsgesellschaft auseinander. Es ist wichtig und wir sind froh dass sich etablierte Organisationen wie die SGG dafür einsetzen dass sich alle Menschen in der vielfältigen Schweiz daheim fühlen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können."

Die SGG unterstützt Institutionen und Projekte, die innovativ sind, eine gesamtschweizerische Ausrichtung und Relevanz haben sowie einen hohen Anteil an Freiwilligenarbeit aufweisen. Trotz der klaren Kriterien landen zahllose Gesuche im Postfach der SGG, die wir nicht unterstützen können.

Den Gönnerinnen verpflichtet
Im Berichtsjahr 2014 landeten über 200 Spendenanfragen im SGG-Postfach. Bei der Hälfte handelte es sich um unpersönliche Bettelbriefe. Solche Briefe mit teils herzzerreissenden Geschichten wecken bei manchen Privatpersonen Interesse und Mitleid. Aber die SGG, die ihren Gönnerinnen und Gönnern verpflichtet ist, kann nur auf Unterstützungsgesuche eingehen, die über die nötige Qualität, Seriosität und Transparenz verfügen. Dazu zählen eine klare Projektbeschreibung, Informationen über die Trägerschaft, der jüngste Jahresbericht samt revidierter Jahresrechnung sowie ein Finanzplan mit dem Budget des Projekts und der Liste von Institutionen, die ebenfalls Gesuche erhalten oder bereits Beiträge zugesichert haben. Die SGG verlangt auch Zwischen- und Schlussberichte der Projekte.

Tipps an Laien-Fundraiser
Zwar muss die SGG 60 bis 70 Prozent der Projektgesuche ablehnen. Aber die Absagen enthalten in der Regel hilfreiche Tipps für die weitere Spendensuche. Wenn ein lokaler Verein oder eine regionale Stiftung für den Bau oder die Sanierung einer Kindertagesstätte oder eines Pfadiheims sammelt, sind Gesuche an grosse nationale Förderinstitutionen sinnlos. Die kantonalen Stiftungsregister, die teilweise online einzusehen sind, listen alle Förderorganisationen mit ihrem Stiftungszweck auf. Und wenn jemand für einen ganz speziellen Zweck oder eine eng umgrenzte Interessengruppe sammelt, hilft das Stichwortverzeichnis des Eidgenössischen Stiftungsregisters und des Handelsregisters weiter. Neu vermittelt auch www.stiftungschweiz.ch entsprechende Informationen. Gerade bei Projekten im Jugendbereich ist Crowdfunding, wo online kleine bis grosse Beträge gesammelt werden können, auf Webseiten wie www.crowdify.net, www.projektstarter.ch oder www.cashare.ch inzwischen die effizienteste Fundraising-Methode.

Vernetzt unterstützen
Die Schweiz verfügt leider über keine umfassende Datenbank, auf der Gesuchstellende und Förderorganisationen offen über ihre Tätigkeiten und Geldquellen informieren. Auf einer nationalen Plattform des Gemeinnützigkeitssektors könnten sich Gesuchsteller und Förderer auf effektive Art fi nden und sich viel unnötige Arbeit ersparen. Um das Geld, das zahlreiche Spenderinnen, Gönner und Legatäre der SGG anvertraut haben, in Zukunft noch effektiver einsetzen zu können, hat sich die SGG entschieden, assoziierter Partner von SwissFoundations zu werden. Auf diese Weise kann der SGG-Geschäftsleiter in verschiedenen Arbeitskreisen des Stiftungs-Netzwerks mitwirken, sich bei manchen Projektgesuchen mit passenden Stiftungen vernetzen und so effektiver helfen. Als Mitglied von Swiss-Foundations trägt die SGG zudem dazu bei, dass das Stiftungswesen und der Spendenmarkt in der Schweiz transparenter werden.

Unterstützte Projekte 2020

Unterstützte Projekte 2019

Unterstützte Projekte 2018

Unterstützte Projekte 2017

Spenden und Legate

Vielleicht haben Sie sich schon einmal überlegt, bei der SGG mit einem Legat einen persönlichen Fonds einzurichten, mit dem die SGG langfristig und nachhaltig ein Anliegen unterstützt, das Ihnen besonders am Herzen liegt.
Gerne beraten wir Sie, wenn Sie diese Möglichkeit in Erwägung ziehen: info@sgg-ssup.ch