Förderung Freiwilligenarbeit: UBS Helpetica verbindet Projekte und Freiwillige

Die UBS verbindet mit der Online-Plattform «UBS Helpetica» gemeinnützige Projekte mit freiwillig Engagierten. Ein Gespräch mit der Initiantin Sonja Kingsley-Curry.

Damit Freiwilligenarbeit als bürgerschaftliches Engagement ihre Wirkung erzielen kann, ist sie auf die Unterstützung von Staat und Wirtschaft angewiesen. Das Engagement der Wirtschaft ist in den meisten Ländern nicht selbstverständlich. Umso erfreulicher sind Initiativen wie jene der UBS. Die SGG führte über das neue Projekt «UBS Helpetica» ein Gespräch mit Sonja Kingsley-Curry, Head Strategic Initiatives & Brand Management bei UBS Schweiz. 

Frau Kingsley-Curry, wenn die UBS die Freiwilligenarbeit fördert, ist das mehr als Werbung in eigener Sache?

Für die UBS ist Freiwilligenarbeit fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Die UBS hat vor über 15 Jahren als eine der ersten Firmen in der Schweiz ein eigenes Freiwilligenprogramm für ihre Mitarbeitenden eingeführt. Heute engagieren sich jährlich etwa 5000 Mitarbeitende mit rund 50’000 Stunden Freiwilligenarbeit zum Wohl der Gesellschaft. Die UBS stellt allen Mitarbeitenden zwei Arbeitstage pro Jahr für die Freiwilligenarbeit zur Verfügung.

Neben dem sogenannten «Corporate Volunteering» hat die UBS eine Freiwilligen-Plattform entwickelt, die sogenannte UBS Helpetica. Wozu?

UBS Helpetica ist die konsequente Weiterentwicklung des langjährigen Engagements der Mitarbeitenden und steht als Freiwilligen-Netzwerk jedem und jeder im Land offen, damit freiwilliges Engagement noch mehr Sichtbarkeit und Zugang erhält. UBS Helpetica bringt in enger Kooperation mit relevanten Freiwilligen-Organisationen wie Bevenol und Swiss Volunteers nachhaltige Projekte von gemeinnützigen Organisationen und Freiwillige zusammen.

Sie kooperieren eng mit den bereits bestehenden Akteuren im Freiwilligenkuchen. Welchen Mehrwert bietet UBS Helpetica?

UBS Helpetica öffnet das grosse Netzwerk an Kundenbeziehungen zu Privaten und Institutionellen, zu Vermögenden und Firmen. Zusätzlich stellt die UBS ihre tiefe und langjährige lokale Verankerung in den einzelnen Regionen sowie ihre Kommunikations-Kanäle zur Verfügung, um der Freiwilligenarbeit noch mehr Gewicht zu verleihen und um den Projekten noch mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Insofern ist das Netzwerk Teil der UBS-Strategie «Connecting people for a better world.» (Menschen verbinden für eine bessere Welt). 

Der Erfolg von Online-Tools hängt jeweils von den Nutzerinnen und Nutzern ab. Wie zufrieden sind Sie ein Jahr nach dem Start von UBS Helpetica?

Wir sind sehr zufrieden. UBS Helpetica hat über 220 Projektideen erhalten, unterstützt aktuell rund 60 gemeinnützige Partner bei der Freiwilligensuche und hat mehr als 150 Projekte publiziert. Und die Rubrik «Erfolgsgeschichten» wurde auf unserer Plattform ergänzt – in der Hoffnung, dass diese viele freiwillige Helferinnen und Helfer zu einem Engagement inspiriert.

Weitere Infos: https://ubs-helpetica.ch

Kontakt: sh-ubshelpetica@ubs.com