SGG-Geschäftsbericht 2019: Abschiede und Aufbrüche

An sich ist der SGG-Geschäftsbericht 2019 eine einzige Erfolgsmeldung, wären da nicht zwei traurige Todesfälle von ehemaligen SGG- Präsident*innen gewesen: Heinrich Tuggener präsidierte die SGG von 1989-1997 und Annemarie Huber-Hotz von 2007-2011. Das Berichtsjahr war stark geprägt von den neuen Projekten zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des freiwilligen Engagements.

Jahresbilanzen werden jeweils per 31. Dezember gezogen. Am letzten Tag des Jahres 2019 bewegte sich die Börse noch in schwindelnden Höhen. Darum sieht der SGG-Bericht 2019 nicht nur in Bezug auf die Projekte sehr positiv aus, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Dass sich die Börse im März 2020 auf eine rasante Talfahrt begab und sich der Gewinn von 2019 inzwischen in Luft auflöste, versteht sich von selbst.

Die Schweiz auf viele Arten lesen
Den Auftakt des Geschäftsberichtes 2019 macht der in Luzern lehrende Geschichtsdidaktiker Peter Gautschi. Er zeigt auf, wie unterschiedlich man die Schweiz und ihre Geschichte wahrnehmen und vermitteln kann. Diese Erkenntnis leitet auch die zehn Fachgespräche, die die SGG in den Jahren 2019 und 2020 über verschiedene Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts organisiert. Im Berichtsjahr fand die vierte landesweite Befragung über das freiwillige Engagement statt, das im Sommer 2020 im Freiwilligen-Monitor präsentiert wird. Im Jahr 2019 hat die SGG zusammen mit 14 weiteren Förderorganisationen die Bewerbung für das 3-jährige Pilotprojekt «engagement-lokal» ausgeschrieben. Die SGG-Freiwilligentagung in St. Gallen thematisierte das informelle Engagement ausserhalb von Vereinen und Organisationen. Der Vorstand war im Berichtsjahr mit der Suche nach einem neuen Präsidium befasst. Erstmals wurde das Amt öffentlich ausgeschrieben. Gewählt wird das neue Präsidium im Herbst 2020.[nbsp]

Hier finden Sie direkt zum Geschäftsbericht 2019.