150 Schweizer Persönlichkeiten unterstützen…

Ein Unterstützungskomitee aus 150 Persönlichkeiten aus allen Landesteilen setzt sich für den vorgeschlagenen neuen Text der Schweizer Nationalhymne ein. Am 1. August wurden in zahlreichen Gemeinden der heutige und der neue Hymnentext gesungen. Und am 3. September auch am Festakt vom traditionellen Unspunnenfest.

Ein Unterstützungskomitee aus 150 Persönlichkeiten aus allen Landesteilen setzt sich für den vorgeschlagenen neuen Text der Schweizer Nationalhymne ein. Am 1. August wurden in zahlreichen Gemeinden der heutige und der neue Hymnentext gesungen. Und am 3. September auch am Festakt vom traditionellen Unspunnenfest.

Am 1. August wurden die Gemeinden in der Schweiz sowie die Schweizervereine weltweit eingeladen, neben dem Text der heutigen Nationalhymne auch die vorgeschlagene neue Hymnen-Strophe zu singen. Zahlreiche Gemeinden sind dieser Einladung gefolgt, beispielsweise die Städte Bern, Winterthur und Wil SG sowie die Gemeinden Altstätten, Gstaad, Wallisellen, Heiden AR und Hausen am Albis. Der vorgeschlagene neue Hymnentext wurde auch von mehreren tausend Gästen am Festakt vom Unspunnenfest in Interlaken am 3. September im Beisein von Bundespräsidentin Doris Leuthard gesungen. Wo immer der neue Text gesungen wurde, waren die Reaktionen meistens positiv, an einigen Orten fast euphorisch.

Inzwischen sind auch 150 Persönlichkeiten aus allen Landesteilen dem Unterstützungs-Komitee für den neuen Hymnentext beigetreten, darunter die ehemaligen Mitglieder des Bundesrats, Ruth Metzler, Ruth Dreifuss, Eveline Widmer-Schlumpf und Moritz Leuenberger. Aus der Sportwelt wird der neue Hymnentext von Köbi Kuhn, Maria Walliser, von der Rollstuhlathletin Edith Hunkeler und von der Schwingerkönigin Sonia Kälin unterstützt. Auch namhafte Künstler wünschen sich einen neuen Hymnentext, etwa die Autoren Alex Capus und Adolf Muschg, die Sängerinnen Dodo Hug und Vera Kaa, Rapper Greis und Marc Sway, die Opernsängerin Noëmi Nadelmann, die Kabarettisten Emil Steinberger und Simon Enzler sowie der Maler und Zirkusartist Rolf Knie. Mehrere Dutzend aktuelle und ehemalige Mitglieder von National- und Ständerat sowie von kantonalen Regierungsräten befürworten den neuen Hymnentext und haben ein persönliches Statement für die Webseite des Hymnenprojekts www.nationalhymne.ch verfasst. Einige Statements seien hier erwähnt:

«Der neue Hymnentext ist einfach und ich kann mich mit den Werten identifizieren. Besonders der Vers «stark ein Volk, das Schwache stützt» gefällt mir. Diesen Text würde ich auf einem Siegerpodest mit Freude und Stolz singen.» (Maria Walliser, ehem. Skirennfahrerin)

«Der neue Hymnentext nimmt die Werte, die wir in der Schweiz leben und für welche ich einstehe, gekonnt auf: Eigenständigkeit, Unabhängigkeit, Freiheit und Solidarität. Der neue Text ist vielsagender als die aktuelle Landeshymne und trägt unserer Vielfalt ausgezeichnet Rechnung. Ich habe den neuen Text am 1. August 2016 auf dem Rütli mit grosser Freude und Überzeugung gesungen.» (Ruth Metzler-Arnold, ehem. Bundesrätin)

«Zu einer neuen Hymne gehören für mich die Worte Freiheit und Demokratie.» (Sonia Kälin, Schwingerkönigin)
«Von Genf bis ins Bündernerland ist die Schweiz ein Land mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen; auch unsere Geschichte ist nicht überall die gleiche. Unsere bedeutendste Stärke sind die gemeinsamen Werte, die wir teilen und die wir zusammen in der Präambel unserer Verfassung hinterlegt haben.» (Antonio Hodgers, Regierungsrat Kanton Genf, ehem. Nationalrat)

«Der neue Text der Nationalhymne ist sehr gut lernbar und kann daher schon ab der Primarschule gesungen und verstanden werden. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber dem heutigen Psalm, der in der Schule kaum zu vermitteln ist. Unser Ziel ist es, die zentralen Werte der Bundesverfassung unseren Schulkindern beizubringen und dass sie als Erwachsene die Nationalhymne kennen und lieben.» (Beat W. Zemp, Zentralpräsident Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz)

«Ich freue mich auf einen Nationalhymne-Text, den alle Sportlerinnen, Sportler und Bundesräte von A-Z auswendig und mit Freude singen werden.» (Moritz Leuenberger, ehem. Bundesrat)