Tagung in Bern: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?

Die SGG organisiert dieses Jahr am 6. November die Fachtagung[nbsp]vom Schweizer Netzwerk freiwllig.engagiert in Bern. Es
geht um die Frage, ob, wie stark und wem Freiwilligenarbeit[nbsp]eigentlich nützt. Ursprünglich sollte Freiwilligenarbeit vor allem
Leistungen für direkt Begünstigte bereitstellen.

Die SGG organisiert dieses Jahr am 6. November die Fachtagung vom Schweizer Netzwerk freiwllig.engagiert in Bern.
Es geht um die Frage, ob, wie stark und wem Freiwilligenarbeit eigentlich nützt. Ursprünglich sollte Freiwilligenarbeit vor allem Leistungen für direkt Begünstigte bereitstellen. Heute soll sie auch den Freiwilligen selbst nützen. Freiwilligenarbeit soll soziale und fachliche Kompetenzen der Freiwilligen erweitern und ihnen Zufriedenheit und Sinn vermitteln. Migranten, Arbeitslose und Senioren sollen durch Freiwilligenarbeit besser integriert werden. Freiwilligenarbeit soll zudem den sozialen Kitt, das Vertrauen in die Gesellschaft stärken und als eine Schule der Demokratie dienen. Und letztlich soll Freiwilligenarbeit Familien und den Staat im Care-Bereich entlasten. Welche Wirkung und welcher Nutzen hat Freiwilligenarbeit tatsächlich auf die Begünstigten, die Freiwilligen, die Organisationen, den Staat und die Gesellschaft? Und welchen zusätzlichen Nutzen bringen neuere Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements mit Tausch- und Vergütungssystemen oder Freiwilligenarbeit im Internet? In fünf Podiumsgesprächen diskutieren Prof. Markus Freitag (Uni Bern), Reto Lindegger (Schweizerischer Gemeindeverband) Cornelia Hürzeler (Migros Kulturprozent), Sandrine Cortessis (EHB/IFFP), Denise Moser (Innovage), Latha Heiniger (CHUV, Lausanne), Carine Fleury Bique (SRK), Prof. Theo Wehner (ETH), Jacqueline Schön-Bühlmann (Bundesamt für Statistik, Neuchâtel), Stefan Güntert (FHNW) u.a.

Informationen: www.netzwerkfreiwilligengagiert.ch/de/tagung-2017