Corona-Virus: Hilfe per App organisieren

In der aktuellen Situation ist nachbarschaftliche Hilfe besonders gefordert. Kinder, deren Eltern erwerbstätig sind, benötigen Betreuung. Alte und vulnerable Personen, die zu Hause bleiben sollten, benötigen Lebensmittel und Medikamente oder eine Fahrt in eine Arztpraxis. Die App «Five up», die für die Koordination von Freiwilligenarbeit entwickelt wurde, bewährt sich bestens in der gegenwärtigen Corona-Krise. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) begrüsst die digitale Unterstützung.

In der aktuellen Situation ist nachbarschaftliche Hilfe besonders gefordert. Kinder, deren Eltern erwerbstätig sind, benötigen Betreuung. Alte und vulnerable Personen, die zu Hause bleiben sollten, benötigen Lebensmittel und Medikamente oder eine Fahrt in eine Arztpraxis. Die App «Five up», die für die Koordination von Freiwilligenarbeit entwickelt wurde, bewährt sich nun in der gegenwärtigen Corona-Krise. Getragen wird sie vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) sowie von Privatpersonen.

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) unterstützen seit August 2019 die Entwicklung der App «Five up», um landesweit freiwilliges Engagement einfach und kostenlos zu koordinieren.

Auf der Plattform «Five up» kann sich jede und jeder gratis registrieren und geschlossene Gruppen erstellen, um die Hilfe im nahen Umfeld leichter zu koordinieren. Im Gegensatz zu Gruppen auf WhatsApp und Facebook sieht man bei «Five up» direkt, wo es noch Hilfe braucht und wo sich bereits Personen gemeldet haben. So erspart man sich eine Menge unnötiger Kommunikation.

Bei „Five up“ sind die Daten bestens geschützt, gelangen nicht an die IT-Giganten und werden nicht an Dritte verkauft.

Um sich gegen allfälligen Missbrauch zu schützen, bildet man am besten geschlossene Gruppen, in denen man die Personen kennt oder zumindest zuordnen kann. In die eigene «Community»-Gruppe kann man unbegrenzt Kontakte einladen und Quartiergruppen, Schulgruppen oder Familiengruppen bilden. Bevor man unbekannten Personen mit konkreten Aufgaben betraut, sollte man sie am besten kurz kennenlernen.

Aktivitäten können in der App direkt auf anderen Kanälen via WhatsApp, Facebook, Instagram etc. geteilt werden, damit die Chance grösser wird, Hilfe zu vermitteln.

Freiwillige, die einen Hilfsdienst leisten möchten, sowie Personen, die einen bestimmten Dienst benötigen, können Angebote auch öffentlich ausschreiben.

Kontakte werden in der App erst ersichtlich bei gegenseitiger Bestätigung.

Die App «Five up» kann über den App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden.

Kontakt
Maximiliane Basile, maximiliane.basile@fiveup.org, 079 211 26 19
Lukas Streit, lukas.streit@fiveup.org, 076 248 68 52
Lukas Niederberger, SGG, lukas.niederberger@sgg-ssup.ch, 079 755 25 90