25. Februar 2026
Wo Engagement wächst: Die Projektförderung der SGG
Die Bandbreite der geförderten Projekte ist beeindruckend und zeigt, wie vielfältig gesellschaftliches Engagement sein kann. Die Initiativen tragen nicht nur zur Lösung konkreter Probleme bei, sondern fördern auch den Austausch, die Beteiligung und das Bewusstsein in der Gesellschaft.
Jährlich erreichen uns hunderte Gesuche aus der ganzen Schweiz – getragen von viel freiwilligem Engagement und dem gemeinsamen Ziel, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. 2025 konnten 41 Projekte mit Beiträgen zwischen CHF 4’000 und CHF 50’000 unterstützt werden. Drei davon stellen wir in dieser Mini-Serie exemplarisch vor.
«HEKS Neue Gärten» für den sozialen Zusammenhalt
Gemeinsam gärtnern, ins Gespräch kommen, dazugehören: Mit dem Projekt «HEKS Neue Gärten» schafft das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz Orte der Begegnung. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen kommen durch gemeinschaftliche Gartenarbeit in Kontakt, verbessern ihre Sprachkompetenzen und erhalten Zugang zu Beratung rund um Arbeit, soziale Angebote und Bildung. Neu ergänzt ein Kinderprogramm in mehreren Kantonen das Projekt und eröffnet Kindern den Zugang zu Freizeitangeboten wie Sportvereinen oder Musikunterricht.
DSJ «Jugend + Engagement» für eine aktive Zivilgesellschaft
Eine lebendige Zivilgesellschaft braucht Menschen, die sich einbringen – und das nötige Handwerkszeug dafür. Mit dem Bildungsangebot «Jugend + Engagement» befähigt der Dachverband Schweizerischer Jugendparlamente junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen. In Weiterbildungen zu Organisationsmanagement, Freiwilligenarbeit oder Interessenvertretung erwerben sie praxisnahes Wissen von Fachexpert:innen. So entsteht Engagement, das wirkt – heute und in Zukunft.
Politools «Newstest» für eine lebendige Demokratiekultur
Was ist eine verlässliche Nachricht? Wie erkenne ich Desinformation? Der Verein Politools hat mit dem «Newstest» einen Online-Selbsttest zur Medien- und Nachrichtenkompetenz entwickelt. Rund 30 Fragen helfen, den eigenen Umgang mit Informationen zu reflektieren. Der Test wird unter anderem mit Schulklassen eingesetzt und laufend weiterentwickelt. In Zeiten von Fake News, KI-generierten Inhalten und gezielter Desinformation leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer informierten und widerstandsfähigen demokratischen Öffentlichkeit.