Das Potenzial der Begegnung

If it works, do more of it. If it doesn’t work, do something else.
Wenn es funktioniert, mach es weiterhin. Wenn es nicht funktioniert, mach etwas anderes.
Getreu dieser Maxime des lösungsorientierten Denkens hat SeitenWechsel im Auftrag des Vorstandes im letzten halben Jahr untersucht, welche anderen Formen neben dem immer noch erfolgreichen klassischen SeitenWechsel Bestand haben könnten auf dem Markt.

If it works, do more of it. If it doesn’t work, do something else.
– Wenn es funktioniert, mach es weiterhin. Wenn es nicht funktioniert, mach etwas anderes.
Getreu dieser Maxime des lösungsorientierten Denkens hat SeitenWechsel im Auftrag des Vorstandes im letzten halben Jahr untersucht, welche anderen Formen neben dem immer noch erfolgreichen klassischen SeitenWechsel Bestand haben könnten auf dem Markt.

In einer qualitativen Studie untersuchte ein Praktikant, welche neuen Angebote von SeitenWechsel entwickelt werden könnten und/oder mit welcher Institution eine Partnerschaft sinnvoll wäre, beides um Wachstum zu generieren.

SeitenWechsel, seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil der SGG, ist eine Weiterbildung für Führungskräfte im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und verzeichnet über 3000 Teilnehmer. Der klassische SeitenWechsel, ein ziel- und ergebnisorientierter Einsatz in einer sozialen Institution mit Auswertung, dauert fünf Tage am Stück und garantiert so authentisches Lernen und eindrückliche Entwicklung. Er erfreut sich immer noch grosser Nachfrage bei bestehenden Kunden. In Zeiten von Sparmassnahmen ist die Stärke des Programms, nämlich seine Intensität und Reallife-Qualität, jedoch auch manchmal ein Hindernis bei der Akquisition neuer Unternehmen.

Es wurden deshalb neue, kürzere Formen gesucht. In Interviews und Gesprächsrunden mit bestehenden und potentiellen Kunden und mit SeitenWechsel-affinen Personen zeichnete sich ab: Der klassische SeitenWechsel ist nach wie vor sehr beliebt, und eine Veränderung des bestehenden Produktes wird von Kundenseite nicht gewünscht. Es wurde weiter klar, dass ein neues Produkt auf denselben Kernkompetenzen wie der SeitenWechsel basieren soll, nämlich auf der Verbindung von sozialen Institutionen und Privatwirtschaft. Eine neue, eventuell kürzere Form einer solchen Verbindung gäbe Antworten auf Herausforderungen innerhalb der Unternehmen wie Schwierigkeiten in der internen Kommunikation, u.a. zwischen den Abteilungen, oder wie den Umgang mit hoher Belastung im Arbeitsalltag. Ebenfalls zeigte sich, dass eine neue Form nicht im CSR-Bereich eines Unternehmens angesiedelt werden sollte, da dieser Bereich gesättigt scheint: Die Unternehmen tun selbst schon viel zu Corporate Social Responsibility und/oder die Budgets sind eher klein. (Die Nachricht, dass die CSR-Organisation Philias ihre Tätigkeiten sowohl in der Romandie wie in der Deutschschweiz einstellt, kam nach Abschluss der Recherche und bestätigt diese These.) Mögliche Partner wie Hochschulen, Weiterbildungsinstitutionen, Verbände und Netzwerke für Führungskräfte könnten Vertriebskanäle sein und den Bekanntheitsgrad erhöhen sowohl für den klassischen SeitenWechsel wie für eine neue Form sein.

In einem nächsten Schritt wird nun von der Programmleitung eine weitere Form des Austauschs zwischen sozialen Institutionen und der Privatwirtschaft entwickelt und zur Marktreife gebracht.

Jacqueline Schärli, Programmleiterin SeitenWechsel: [nbsp]www.seitenwechsel.ch