SeitenWechsel: Freiwilligenarbeit als Brücke...

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Freiwilligenarbeit als Brücke zwischen Firmen und Hilfswerken
Wenn sich Menschen freiwillig engagieren, stellen sie ihre Ressourcen zur Verfügung. Manchmal sind ihre Hände gefragt, die anpacken, mitarbeiten können – sogenannte „Hands on“-Freiwilligenarbeit. Manchmal braucht es ihre Köpfe, die mitdenken – „skills based“, auf Kompetenzen basierend. Diese Art von Volunteering ist zunehmend gefragt. Die SGG vermittelt im Mentoringprogramm Job Caddie seit längerem Freiwillige, die ihre beruflichen Kompetenzen Jugendlichen beim Berufseinstieg zur Verfügung stellen. Nun nimmt auch das SGG-Programm SeitenWechsel diese Form in sein Portfolio auf und vermittelt – vorderhand in einem Pilotprojekt für eine langjährige Kundin – Fachkräfte in soziale Institutionen, die jene beratend bei bestimmten Fragestellungen unterstützen: Es geht zum Beispiel um Marketing oder um juristische Fragen, für deren Bearbeitung den sozialen Institutionen die Ressourcen fehlen. Sie profitieren von den Spezialisten aus den Unternehmen und vom fremden Blick von aussen. Die Einsätze sind stundenmässig beschränkt und haben ein im Voraus definiertes Ende.

Diese kompetenzbasierte Form des Corporate Volunteering (Mitarbeitende aus einem Unternehmen engagieren sich für gemeinnützige Zwecke) ist für Unternehmen aufwendig zu organisieren; das Matching braucht Erfahrung und vor allem Zeit. Sie greifen deshalb gerne auf die Dienste von Mittlerorganisationen zurück, die wie SeitenWechsel sowohl die Bedürfnisse von Unternehmen kennen wie auch die möglichen Aufgaben bei den gemeinnützigen Institutionen zusammentragen können. Für SeitenWechsel ergibt sich hier eine weitere Möglichkeit, eine Brücke zwischen Wirtschaft und Sozialem zu schlagen.

Fachleute aus der Freiwilligenforschung mögen kritisch einwenden, dass Angestellte aus der Wirtschaft nicht wirklich Freiwilligenarbeit leisten, wenn sie während ihres «Corporate Volunteerings» vom Arbeitgeber entlöhnt werden. Denn Freiwilligenarbeit wird per definitionem unentgeltlich geleistet. Insofern ist es strenggenommen das Unternehmen, das Freiwilligenarbeit leistet. Aber die mehr als 20-jährige Erfahrung von SeitenWechsel hat gezeigt, dass von der Firma bezahlte Einsätze in sozialen Institutionen oftmals der Beginn von jahrelanger unbezahlter Freiwilligenarbeit sind.

www.seitenwechsel.ch

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