SRG fördert Zusammenhalt

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«No-Billag» schwächt Schweizer Solidarität und Kultur –die SGG sagt «NEIN»

Die SGG fördert seit über 200 Jahren den nationalen Zusammenhalt in der Schweiz, unter anderem durch die Verwaltung des Rütli und die Organisation der dortigen Bundesfeier am 1. August. Die SGG unterstützt die Arbeit von SRG SSR und daher auch die Erhebung der Medien-Gebühr. Die SGG lehnt die «No-Billag»-Initiative, über die am 4. März 2018 abgestimmt, wird, aus den folgenden Gründen ab:

  1. SRG SSR leistet einen wichtigen Beitrag für die Solidarität mit den kulturellen Minderheiten in der Schweiz. Die Redaktionen in der italienischen und in der rätoromanischen Schweiz erhalten pro Bewohner 5 bis 6 Mal so viel Gebühren-Beiträge wie die Redaktionen der deutschsprachigen Schweiz. Die Medien-Gebühr fördert den nationalen Zusammenhalt und die Minderheiten in der Schweiz.
  1. SRG SSR nimmt einen nationalen Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag wahr, dessen Wert in politisch ruhigen und friedvollen Zeiten unterschätzt wird. Die Medien-Gebühr fördert die Demokratie sowie die Einheit in Vielfalt in der Schweiz.
  1. SRG SSR ermöglicht zahllosen Künstlern und Kulturinstitutionen, dass sie ihre Talente landesweit und über die Grenzen hinaus zum Besten geben. Von der Volksmusik über das Kabarett bis zum Spielfilm hat SRG SSR vielen Talenten zum Erfolg verholfen und so das positive Image der Schweiz im Ausland gestärkt. Ohne SRG SSR wären Emil und DJ Bobo, Hazel Brugger und Mike Müller nicht über Luzern, Zürich und Olten hinaus bekannt geworden. Diese Chance sollen Schweizer Künstler auch künftig haben. Die Medien-Gebühr fördert die Schweizer Kultur.

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